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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Striedelmeyer 25.07.09

Beobachtungszeit von 23:50 Uhr am 25.07.09 bis 00:25 Uhr am 26.07.09
Nikon 8x40 (75°) Fernglas im gemütlichen Lehnstuhl (verstellbar!) auf unserer
Terrasse

Fasziniert vom ersten Anblick - noch ohne Fernglas - beschloss ich, das o.g.
genannte Fernglas zu holen. Doch zuvor erhaschte ich, neben dem Leuchten der
Milchstraße, zwei Sternschnuppen. Na ja, die erste war wohl mehr ein
Schnüppchen, aber die zwei war sehr hell, dafür nur kurz sichtbar (Richtung
Süden parallel zum Horizont von Ost nach West in etwa 40°).

Die Entscheidung auf das Fernglas zurückzugreifen war klug. So füllte sich die
Optik dank geschickter Führung in freier Hand schnell mit dem schwachen Leuchten
der Andromeda Galaxie (man, wat´n großes Ding). Neben weiteren Objekten, wie H
und Chi, Albireo, M13, dem ollen Jupp u.s.w. entdeckte ich im Feldstecher noch
diverse Satelliten, von denen der ein oder andere mich wahrscheinlich gerade als
im Infrarot wandelndes Objekt festhielt.

Zum Abschluss ließ ich das Fernglas noch einmal um meinen Hals baumeln, um den
doch selten so schönen Anblick der Milchstraße zu bewundern. Erst jetzt fiel mir
auf, dass am Horizont die Sterne erst ab etwa 25° deutlich zu sehen waren,
darunter auch milchig, aber nicht „straßig".

Da der Wecker gleich (gegen 5:15 Uhr) klingelt, mache ich jetzt Schluss mit dem
Berichten.