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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück

--- über 50 Jahre Astro-AG --- über 25 Jahre Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg ---

Die astronomische Arbeitsgemeinschaft existiert seit 1966. Ursprünglich hatte die Arbeitsgemeinschaft ein 30cm-Cassegrain-Spiegelteleskop in einer Schiebedachhütte auf dem Kalkhügel. Zwischen 1986 und 1991 wurde auf dem Oldendorfer Berg bei Melle (25 km östlich von Osnabrück) die Sternwarte errichtet.

Beobachtung am großen TeleskopGebäude und Teleskop wurden durch Spenden, Zuschüsse von Gemeinden und Landkreis und Eigenleistungen der Mitglieder finanziert. In erster Linie wird das Fernrohr für öffentliche Führungen eingesetzt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 6,50 Meter und wurde wie das Gebäude weitestgehend in Eigenleistung errichtet. Im Erdgeschoß können die Beobachtungen durch Dia- oder Videovorführungen für etwa 30 Personen vor- oder nachbereitet werden.

Das Teleskop ist ein klassisches Cassegrain-System. Der Hauptspiegel hat 60 cm Durchmesser, die Systembrennweite beträgt 7460 mm, das effektive Öffnungsverhältnis f/12.4. In den wenigen Nächten mit gutem Seeing zeigt das Fernrohr hervorragende, fast beugungsbegrenzte Sternbilder. Das optische System wurde von Lutz Schmadel gerechnet, Optik und Tubus von der Firma Horst W. Kaufmann, Crailsheim, hergestellt.

Die Montierung wurde nach einem Sonnenfinsternis 2006Entwurf und unter Leitung von Alois Wagner im BZO Eildungs-Zentrum Osnabrück GmbH gebaut und ist eine klassische deutsche Montierung, deren beide Achsen über Schrittmotoren mit Harmonic Drives (von Phytron) angetrieben werden. Das Fernrohr wird über einen PC gesteuert, das Steuerprogramm wurde von Reinhard Schröder geschrieben. Koordinaten der Beobachtungsobjekte können unmittelbar aus Katalogen (PPM, NGC) oder Ephemeriden (Planeten, Mond) übernommen oder manuell eingegeben werden. Die absolute Positioniergenauigkeit über den ganzen Himmel ist so genau, daß sich die Beobachtungsobjekte meist bereits beim ersten Anfahren im Gesichtsfeld eines langbrennweitigen Okulars oder der CCD-Kamera befinden.