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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

So weiß, weißer geht’s nicht!

(Bericht von Gerold Holtkamp, 9.7.2017)

Unsere Sternwarte erstrahlt in neuem Weiß!  Das sieht nicht nur gut aus, das ist auch noch aus einem anderen Grund  wichtig: Durch die jetzt wieder weiße Oberfläche des „Würfels“ und des „Zylinders“ wird viel mehr von der Sonneneinstrahlung, die am Tage bei guten Wetter einfällt, reflektiert. Am Abend ist das Gebäude nicht mehr so aufgeheizt, wie es bisher mit der dunkleren verwitterten Oberfläche der Fall war. Weniger warme Gebäudeflächen bedeuten weniger warme Luft, die aufsteigt und unsere Beobachtungen stört.
Sternwartenanstrich 8.7.2017, Foto Gerold HoltkampVielen in unserer Astro-AG war es schon lange klar, dass etwas mit der in die Jahre gekommenen Außenfläche unserer Sternwarte geschehen musste. Theoretische Arbeits- und Vorgehensmodelle gab es zuhauf. Nur die Sternwartenanstrich 28.4.2017, Foto Gerold HoltkampRealisierung wollte sich nicht einstellen. Martin1 aber hat sich ein Herz genommen und im Frühjahr 2017 im Alleingang zwei Seiten des „Würfels“ gestrichen.
Wenn man danach auf der südöstlichen Seite aus ganz kurzer Entfernung auf die Sternwarte schaute, hätte man glauben können, dass alles Sternwartenanstrich 3.5.2017, Foto Gerold Holtkampgut wäre.  Aber es war noch deutlich mehr zu tun! Zwei weitere Seiten des „Würfels“, der „Zylinder“, der Sockel und das Dach des „Würfels“ mussten noch vom Moos und von alter Farbe befreit und dann gestrichen (2x) werden.
Die Steilvorlage von Martin war Motivation, dass sich nun auch mehrere Andere fanden, die Drahtbürste, Spachtel, Rolle und Pinsel in die Hand nehmen wollten. Dank Mail, Internet und Doodle wurden mehrere Termine gefunden, an denen genügend Man- und Woman-Power  zusammen kamen. So wurde Sternwartenanstrich 24.6.2017, Foto Gerold HoltkampSternwartenanstrich u. Sommerfest 24.6.2017, Foto Gerold Holtkampdann an weiteren fünf Terminen gewerkelt. Und wenn der eine oder andere Theoretiker unter den Lesern sich darüber Gedanken macht, warum denn fünf Termine für so ein „bisschen“ Sternwarte notwendig waren, dem sei verziehen, denn er weiß nicht, dass wir als Amateure nicht wie Profianstreicher 8-Stunden-Tage hatten, sondern oft auch nach Feierabend zum Einsatz kamen. Hier nun für die Jetzt- und Nachwelt und die „Hall of Fame“ die Daten:

Irgendwann im Frühjahr 2017: Martin
Fr 28.4.: Anja­
2, Thomas3, Gerold
4
Mo 1.5.: Anja
Mi 3.5.: Albrecht
5, Eberhard6
, Gerold
Sa 24.6.: Albrecht, Heinz
7, Henner8
, Gerold
Sa 8.7.: Anja, Burkhard
9, Eberhard, Gerold

Sternwartenanstrich 8.7.2017, Foto Gerold HoltkampDie Wolken haben immer dicht gehalten, auch wenn es einige Male „auf der Kippe stand“. Besonders müssen aber Albrecht und Eberhard genannt werden. Sie haben nicht nur lange Anfahrten auch bei hohen Regenwahrscheinlichkeiten auf sich genommen, sie waren auch die, die in luftiger Höhe und schmaler Standfläche den „Zylinder“ und das Dach des „Würfels“ gestrichen haben. Am letzten Tag haben wir abends noch gegrillt, unserer Werk beschaut und uns von der Abendsonne und ihrem auf unserer Sternwarte reflektierten Licht  bescheinen lassen. Der Dank des Vereins ist uns Anstreichern gewiss.
Apropos Dank: Unser Dank geht natürlich auch an unseren Naturwissenschaftlichen Verein, der die Kosten für die Farbe und das Material übernommen hat- außer der Farbe für die östliche und die südliche Wand des „Würfels“, die hatte Martin übernommen.
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1 Martin Steinbeißer
2 Anja Drews
3 Thomas Grunge
4 Gerold Holtkamp
5 Albrecht Düntsch
6 Eberhard Bredner
7 Heinz Lotze
8 Henner Striedelmeyer
9 Burkhard Lührmann

So sah unsere Sternwarte vor dem Anstrich aus: