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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück

Teleskope unserer Sternwarte, Foto Wilhelm Witte 3-2017

Unsere Sternwarte bei Melle auf dem Oldendorfer Berg ist unser zentraler Ort, um den Weltraum zu erleben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Jeden Samstag nach Einbruch der Dunkelheit (im Winter ab 20:00 Uhr) ist die Sternwarte von uns bis ca. 24:00 Uhr besetzt, um mit unseren Besuchern den Sternenhimmel zu erkunden. Beginn der geführten Beobachtung ist 20:00 Uhr. Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel. Im Juni und Juli ist es wegen der Mitternachtsdämmerung zu hell für Beobachtungen.
Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person. Wer ganz sicher gehen möchte, dass die Sternwarte am Samstag  besetzt ist, kann dort anrufen unter: 0162 7096931

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 20 Uhr im "Landhaus Stumpe" in Bissendorf (GoogleEarth Placemark). In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie und was uns sonst noch beschäftigt.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft trifft sich zu thematisch ausgerichteten Veranstaltungen  jeweils am letzten Freitag des Monats (außer in den Schulferien) ab 20:00 Uhr im Museum am Schölerberg(GoogleEarth Placemark). 

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen! Sie können auch mit uns Kontakt aufnehmen, um z.B. eine private Führung an der Sternwarte zu reservieren, oder sich mit uns über Facebook verbinden. Informationen bei: Dr. Andreas Hänel, Tel. 0541-5600326, email: ahaenel@uos.de.

Letzte Änderung: 22.10.2017

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Aktuelle Termine - Aktuelle Termine - Aktuelle Termine

(Für aktuelle Kurzberichte hier klicken)

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Freitag, 27. Oktober 2017, 20:00 Uhr
Berichte von verschiedenen Teleskoptreffen der vergangenen Monate
Museum am Schölerberg

Jeder von der Astro-AG, der dort war, bringt mit, was er hat - Fotos von Objekten aus dem All und Fotos von Objekten von der Erde.
Burkhard Lührmann berichtet über das HTT (Herzberger Teleskoptreffen) und das WHAT (WestHavelländer AstroTreff) der letzten beiden Jahre in Form einer Visions-Show. Wenn noch genügend Zeit zur Verfügung steht, werden anhand der Beispiele M33 und M45 die visuellen Unterschiede bei der Aufnahme mit einer Canon EOS 7D und einer ungekühlten ZWO ASI174MC aufgezeigt. Ferner wird der Einfluss der Bildnachbearbeitung auf das Endergebnis, einerseits mit DeepSkyStacker und Lightroom und andererseits mit PixInsight, aufgezeigt.
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Komet Mc Naught, Quelle: European Southern ObservatoryFreitag, 24. November 2017, 20:00 Uhr
Kometen - Boten aus den Weiten des Weltalls
Vortrag im Museum am Schölerberg von Dr. Gerold Holtkamp

Seit Menschen den Himmel über sich beobachten, werden Kometen mit ihrer auffälligen Erscheinung als besondere Zeichen wahrgenommen. Meist wurden sie in der Vergangenheit als Boten kommenden Unheils angesehen und lösten entsprechende Reaktionen aus. Heute wissen wir - dank der modernen Astronomie und der Raumfahrt - sehr viel mehr über diese Himmelsboten aus dem Weltall. Die Wissenschaft hat das vermeintlich Bedrohliche dieser Himmelskörper deutlich entschärft. Sie hat dabei aber nicht die Schönheit einer Kometenerscheinung entzaubern können.

Im Vortrag wird nach einer kurzen Betrachtung von historisch belegten Kometenerscheinungen der Aufbau und der Lebenszyklus von Kometen beschrieben. Es wird darauf eingegangen, aus welchen Bereichen des Alls diese Wanderer zu uns kommen, was für unsere menschlichen Maßstäbe meist sehr weit weg ist. Es werden Nahaufnahmen von Kometen gezeigt, die von verschiedenen Raumsonden aus kurzer Entfernung aufgenommen worden sind. Wirklich beeindruckend sind aber die Aufnahmen der verschiedenen besonders auffälligen Kometen, die in den letzten Jahrzehnten am Erdenhimmel erschienen. Abschließend wird auch noch auf die Fragen eingegangen, ob es um andere Sterne Kometenerscheinungen gibt und ob das Leben auf der Erde ursprünglich von Kometen stammt.

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Aktuelles Aktuelles Aktuelles Aktuelles Aktuelles Aktuelles Aktuelles Aktuelles

Sternwarte 6.10.2017, 1 Uhr, Foto Carsten DebbeSternebedeckung durch Triton
Nach der Sonnenfinsternis eigentlich nichts Besonderes: Der Neptunmond Triton wanderte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vor einem Stern entlang. Natürlich machte uns unser Bedeckungsspezialist Dr. Eberhard Bredner auf das Ereignis aufmerksam. Und dann bekamen wír mit, dass es sich zu einem internationalen Beobachtungsprojekt entwickelte, angespornt dadurch, dass das IR-Flugzeug SOFIA sogar extra von Kaliformien nach Florida verlegt wurde, um von dort über dem Atlantik das Ereignis beobachten zu können. - mehr -
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Orionnebel, 31.12.2016 , Foto Jörg Große-Kracht Dies ist der Orionnebel.

Aufgenommen nicht irgendwo weit weg, wo es dunkel ist und die Fernrohre groß, sondern dieses Bild ist in Eversburg nahe der Hollager Schleuse von Jörg Große-Kracht am 31.12.2016 gegen 1:00 Uhr aufgenommen worden. Es geht also auch was in der Nähe von Osnabrück trotz der enormen Lichtverschmutzung!

Jörg hat allerdings nicht nur ein Bild aufgenommen. Etwas mehr Aufwand hat er schon getrieben.

Hier die Daten:

EOS 6d an Newton 200/1000 auf einer EQ6 ohne Guiding

5 x 30s ISO400
5 x 30s ISO800
5 x 30s ISO1600

Die Bildserien wurden einzeln gestackt, und dann zu einem HDR kombiniert

Software: PixInsight
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Kuppelreinigung, 30.9.2017, Foto Martin SteinbeißerDie Kuppel ist wieder blank!
Es war schon seit langer Zeit geplant: Am Samstag, den 30. September 2017 wollten wir, Albrecht Düntsch, Anja Drews, Thomas Kunzemann, Martin Steinbeisser und Gerold Holtkamp die Kuppel unserer Sternwarte von der Patina (vor allem Moos) der vergangenen Jahrzehnte befreien, damit sie wieder weithin als eine der schönsten Sternwarten Norddeutschland zu sehen wäre.
Es war ein sch….. Wetter an dem geplanten Samstag. Wir aber haben es mit unserem unverwüstlichen Willen kompensiert. -mehr-_____________________________________________________________________

Sonnenfinsternis 21.8.2017 animiert, Foto Gerold Holtkamp
Unsere Exkursion zur Sonnenfinsternis in den USA am 21.8.2017 war ein voller Erfolg. Den Link zum Blog, zu einem Video und zu einigen Bildern mit gibt's hier.

 

 

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Unsere Sternwarte erstrahlt in neuem Weiß! 
Das sieht nicht nur gut aus, das ist auch noch aus einem anderen Grund  wichtig: Durch die jetzt wieder weiße Oberfläche des „Würfels“ und des „Zylinders“ wird viel mehr von der Sonneneinstrahlung, die am Tage bei guten Wetter einfällt, reflektiert. Am Abend ist das Gebäude nicht mehr so aufgeheizt, wie es bisher mit der dunkleren verwitterten Oberfläche der Fall war. Weniger warme Gebäudeflächen bedeuten weniger warme Luft, die aufsteigt und unsere Beobachtungen stört. - mehr _____________________________________________________________________

Sommergrillen an der Sternwarte, 24.6.2017, Foto Martin SteinbeißerUnser Sommerfest/Sommergrillen an der Sternwarte am 24.6.2017

Wie jedes Jahr haben wir uns zum gemütlichen Beisammensein an der Sternwarte getroffen. Das Wetter hat mitgespielt und unsere Sternwarte stand frisch gestrichen im Hintergrund. So kurz nach der Sommersonnenwende kann man sie sehr lange im Hellen sehen. Mehr Fotos hier.

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Neuer Bericht unter "Aktuelle Berichte"
Sonne, Mond und Sterne bei der Osnabrücker Campus Nacht
(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, Fotos von Martin Steinbeißer)

Am Samstag, 10. Juni 2017 veranstalteten von 17 bis 24 Uhr die Universität und die Hochschule Osnabrück erstmals eine sog. Campus Nacht. Beide Hochschulen rollten gewissermaßen alles raus, was die Bevölkerung am Wissenschaftsbetrieb hätte interessieren können. Wir von der Astro-AG haben am Standort Westerberg mitgemacht und waren über die Nacht verteilt mit immerhin 12 Mitgliedern präsent. -mehr-

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Foto: Martin SteinbeißerNeuer Bericht unter "Aktuelle Berichte"
26. Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg
(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Mai 2017)

Teleskoptreffen sind für uns Astronomie-Begeisterte im NVO (Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück) immer etwas Besonderes. Da gibt es viele Gleichgesinnte, jede Menge Anregungen für eigene Bauten, gut gemeinte Ratschläge und natürlich großen Spaß beim Campen.    -mehr-
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Aldebaranbedeckung-28.04.2017, Aufnahme Martin SteinbeißerFreitagnacht 28.4.2017 wurde Aldebaran von Mond bedeckt.
Zu Beginn der Bedeckung war der Himmel noch bedeckt - allerdings mit irdischen Wolken - aber zum Ende klarte es auf und Martin Steinbeißer konnte das Erscheinen von Aldebaran im Bild festhalten. Das Teleskop wurde nachgeführt, um die Erddrehung auszugleichen. So sieht man am "fixierten" Aldebaran deutlich, wie sich der Mond durch seine Bewegung um die Erde vom Fixstern Aldebaran fortbewegt.
Wen Details der Aufnahmen interessieren: 5 Sek. Belichtungszeit, Brennweite 7450mm bei ISO 200

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AAsteroid 2014 JO25, Foto Andreas Hänel, 19.04.2017steroid 2014 JO25 raste an Erde vorbei
An der Sternwarte konnte der Brocken fotografiert werden
Da der Asteroid in ferner Zukunft einmal mit der Erde zusammenstoßen könnte, gilt er als gefährlich und verursachte in den letzten Tagen für einige Medienresonanz. Am Mittwoch (18.4.2017) flog er in einem sicheren Abstand von 1,76 Millionen Kilometern an der Erde vorbei...... mehr

 

 

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Astronomietag 2017 am Dom, Aufnahme Gerold HoltkampAstronomietag am 25. März 2017
Kirche und Kosmos waren schon immer nah zusammen. Aber wer weiß schon, dass der Vatikan eine eigene Sternwarte mit eigenen Astronomen unterhält? Diese Astronomen waren zwar am letzten Samstag nicht am Dom zu Osnabrück im Einsatz, dafür aber die Astronomie-Freunde der Astro-AG des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück..... mehr

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Aktuelle Sonne

Nach Sonnenuntergang ist es natürlich nicht sofort dunkel:
Die bürgerliche Dämmerung, auch zivile Dämmerung, dauert in Deutschland im Durchschnitt etwa 39 Minuten.  Gegen Ende der bürgerlichen Dämmerung kann ein gutes Auge bereits die hellsten Sterne (bis zur 1. Magnitude) erkennen. Die bürgerliche Dämmerung beginnt mit dem Sonnenuntergang und endet nach astronomischer Definition, wenn der Mittelpunkt der Sonnenscheibe 6 Grad unter dem wahren Horizont steht.
Die nautische Dämmerung oder mittlere Dämmerung dauert länger als die bürgerliche Dämmerung an. Am Ende der nautischen Dämmerung können Sterne bis zur 3. Größe und damit Umrisse der ersten Sternbilder erkannt werden. Astronomisch gesehen beginnt die nautische Dämmerung ebenfalls mit dem Sonnenuntergang und endet, wenn der Mittelpunkt der Sonne 12 Grad unter dem wahren Horizont steht.
Die astronomische Dämmerung hält noch länger (bis zu 120 Minuten) als die nautische Dämmerung an. Auch sie beginnt mit dem Sonnenuntergang und endet, wenn der Sonnenmittelpunkt 18 Grad unter dem wahren Horizont steht. Dann beginnt in astronomischem Sinne die Nacht – das heißt, der Himmelshintergrund wäre ohne Restlicht künstlicher Lichtquellen völlig dunkel geworden.

 

Aktuelle Sonne im sichtbaren Licht

SDO Intensitygram , Quelle: NASA

 

Aktuelle Sonne im extremen ultravioletten Licht (30,4 nm Wellenlänge)Quelle: NASA